Miteinander - Füreinander

Gemeinsam für ein starkes Steinach

 

 

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Unsere Kandidaten der CWG für die Kommunalwahl im März 2026 stellen sich vor:

 

Hammerschick ChristineChristine Hammerschick

Ich bin 62 Jahre alt, verheiratet und habe 2 erwachsene Kinder. Von Beruf bin ich Physiotherapeutin und betreibe seit 1994 eine Physiotherapiepraxis in Steinach, die mein Sohn seit fast 6 Jahren leitet.

Seit dem 01. Mai 2020 bin ich erste Bürgermeisterin der Gemeinde Steinach im Ehrenamt.

Zuvor war ich 18 Jahre Mitglied des Gemeinderates, die letzten 6 Jahre davon 3.Bürgermeisterin. Zudem war ich die ganzen 18 Jahre Jugendbeauftragte.

Geboren bin ich in Pfronten im Allgäu. Der Liebe wegen zog ich vor 40 Jahren nach Straubing und lebe nun seit fast 32 Jahren in Steinach, das schon lange zu meiner Heimat geworden ist.

Da ich aus einem Elternhaus stamme, in dem ehrenamtliches Engagement großgeschrieben wurde, engagierte ich mich gleich nach meinem Umzug nach Steinach im Elternbeirat im Kindergarten, später in der Grundschule, wo ich 4 Jahre Elternbeiratsvorsitzende war. 

Außerdem leitete ich fast 25 Jahre die Skigymnastik des ASV Steinach.

Ich bin eine große Unterstützerin und Förderin des Ehrenamtes, ohne das ein Gemeindeleben nicht denkbar wäre.

Mit Stolz und Freude trage ich Verantwortung und setze mich für andere ein.
Gemeinsam mit den Mitgliedern des Gemeinderates konnte ich die letzten 6 Jahre viele Maßnahmen umsetzen und in die Wege leiten.

Für die nächsten Jahre habe ich noch einiges vor, um die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde zu stärken und die Lebensqualität und Attraktivität unseres Dorfes zu steigern.
Gemeinsam mit den Kandidatinnen und Kandidaten der CWG möchte ich diese Vorhaben realisieren und baue auf eine gute und sachorientierte Zusammenarbeit im neuen Gemeinderat zum Wohle der Gemeinde.

 

 

Neumaier MartinaMartina Neumaier (geb. Kern)

Ich bin 57 Jahre alt, verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Seit meiner Geburt lebe ich im Ortsteil Wolfsberg und wohne in einem mittlerweile 3-Generationenhaus.
Als geschäftsführende Gesellschafterin führe ich zusammen mit meinem Mann Bernhard, meinem Vater Kern Joseph und mittlerweile auch schon mit unserer Tochter Tanja, unser ortsansässiges Familienunternehmen Atlas-Kern GmbH. Hier bin ich überwiegend für den Finanzbereich und die bürotechnische Organisation zuständig.

Seit 2014 gehöre ich dem Gemeinderat in Steinach an – in dieser Wahlperiode habe ich die Funktion als Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses.

Ich bin ehrenamtlich seit 2013 Mitglied in der Kirchenverwaltung Steinach und zudem auch Mitglied in verschiedenen Steinacher Ortsvereinen.

Ich kandidiere für den Gemeinderat, weil ich der Meinung bin, dass wirtschaftlicher Erfolg und eine lebendige Gemeinschaft nur gemeinsam funktionieren können.

Mein Ziel ist eine Gemeinde, in der wirtschaftliche Stärke die Lebensqualität jedes Einzelnen stärkt und in der alle Bürgerinnen und Bürger aktiv an der Gestaltung ihrer Zukunft teilhaben sollten.
Dabei sollten gerade in einer Gemeinde der Zusammenhalt bzw. die Gemeinschaft einen großen Wert einnehmen.
Offenheit, Respekt und Zusammenarbeit nehmen bei mir, im beruflichen sowie im privaten Bereich, einen hohen Stellenwert ein.
Ebenso gehören klar kommunizierte Entscheidungen sowie nachvollziehbare Haushalts- und Investitionspläne zu meinen Grundsätzen.

In der neuen Wahlperiode möchte ich mich im Gemeinderat für die Gründung eines Kommunalunternehmens einsetzen.
Ich sehe hier viele Vorteile für die Gemeinde Steinach, teils in der Wirtschaftlichkeit als auch in der Geschwindigkeit der Entscheidungen auf der kommunalen Ebene.

Auch möchte ich mich dafür einsetzen, dass Wohnbaugebiete und Gewerbegebiete sinnvoll und bedarfsgerecht entwickelt werden, um eine faire Chance für Gemeindebürger und Wirtschaft zu ermöglichen.

Für Steinach wünsche ich mir für die Zukunft eine weiterhin wirtschaftliche starke, gesunde und lebenswerte Gemeinde, in der Politik, Wirtschaft, Gemeinschaft und nachhaltige Entwicklung sinnvoll miteinander verbunden werden.

 

 

Foidl AndreasAndreas Foidl

Ich bin 36 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Gebürtig stamme ich aus Steinach, wo ich mit meiner Familie lebe und mich seit vielen Jahren aktiv engagiere.
Beruflich bin ich als Elektrotechnikermeister tätig und habe seit 2016 einen Elektrobetrieb.

Seit dem Jahr 2020 bin ich Mitglied des Gemeinderates.

Ein besonderes Anliegen ist mir dabei das ehrenamtliche Engagement für unsere Gemeinde. Bereits seit 2013 bin ich Vorsitzender der Feuerwehr Steinach, zudem leite ich seit 2021 den Bereich Atemschutz und bin Gruppenführer.
Des Weiteren bin ich Mitglied bei den Vorwaldschützen, dem ASV, der FF Münster und beim Fischereiverein. Auch in meiner Jugend habe ich Verantwortung übernommen: Von 2006 bis 2008 war ich erster Vorsitzender der KLJB Steinach.

In der heute oft schnelllebigen Zeit ist es mir besonders wichtig, Tradition zu bewahren, weshalb mir unser Vereinsleben sehr am Herzen liegt. Es muss gelebt und gefördert werden, denn unsere Vereine sind die Lunge einer lebendigen Gemeinde und stärken den Zusammenhalt über alle Generationen hinweg.

Als Familienvater ist es mir besonders wichtig, dass Steinach für unsere Kinder ein sicherer und lebendiger Ort bleibt. Gleichzeitig ist es mir ein Anliegen, dass Möglichkeiten geschaffen werden, damit auch unsere ältere Generation ihren Lebensabend in Steinach verbringen kann.

Steinach ist ein lebenswerter Ort, in dem viel Potenzial steckt. Die letzten Jahre waren nicht einfach. Es wartet noch eine Menge Arbeit auf uns. Ich würde mich über eine weitere Amtszeit sehr freuen, da ich mit Steinach noch viel vorhabe.

 

 

Simmel KarinKarin Simmel (geb. Kameter)

Ich bin 59 Jahre, verheiratet und habe zwei Töchter im Alter von 21 und 20 Jahren. Als gebürtige Steinacherin und auch hier aufgewachsen, lebe ich mit meiner Familie in Steinach.
Von Beruf bin ich Grundschullehrerin und unterrichte seit vielen Jahren an unserer schönen Schule. Mein Mann hat hier am Ort in dritter Generation einen Handwerksbetrieb.

Bereits in jungen Jahren interessierten mich die Belange unserer Gemeinde. Ich war Mitglied der KLJB Steinach und dort auch im Vorstand tätig, außerdem bin ich Mitbegründerin der ersten Volleyball Damenmannschaft. Seit über 45 Jahren bin ich Mitglied beim ASV Steinach, zudem passives Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr Steinach und beim Musikverein. 

Dem Gemeinderat gehöre ich seit 2015 an.

Jeder von uns möchte gerne in einer lebenswerten Gemeinde leben. Ich wohne sehr gerne hier in Steinach und verfolge die Entwicklung der Gemeinde seit langem. Die Gestaltung des heimatlichen Lebensumfeldes für Jung und Alt – unter Berücksichtigung der Finanzmittel unserer Gemeinde – steht für mich an oberster Stelle. Steinach soll eine Gemeinde sein, in der sich alle Generationen wohlfühlen – von den Kleinsten im Kinderhaus bis zu unseren Senioren.
Dafür möchte ich mich aktiv mit Herz und Verstand im Gemeinderat einsetzen und durch ein faires transparentes Miteinander ein Plus an Lebensqualität erzielen.
Über Ihre Unterstützung bei der Wahl würde ich mich sehr freuen.

 

 

Heigl ClaudiaClaudia Heigl (geb. Brunner)

Ich bin 56 Jahre alt, verheiratet und Mutter eines erwachsenen Sohnes. Als gebürtige Steinacherin bin ich in der elterlichen Metzgerei in Steinach aufgewachsen und wohne auch seit 1994 mit meinem Mann hier.
Nach einer langjährigen Tätigkeit als Geschäftskundenbetreuerin bei einer großen Privatbank in München gründeten mein Mann und ich im Jahr 2010 in Steinach ein eigenes Unternehmen, das ich seither zusammen mit ihm als Geschäftsführerin leite.

Seit 2020 sitze ich für die CWG Steinach im Gemeinderat. Als stellvertretende Jugendsprecherin für das Gemeindegebiet Steinach-Agendorf war mir die Wiederbelebung und Unterstützung der KLJB Steinach ein besonderes Anliegen.

Mein ehrenamtliches Engagement begann im Elternbeirat des Kinderhauses St. Ursula in Steinach, sowie als Elternbeiratsvorsitzende an der Josef-Schlicht-Grundschule Steinach. Seit 2007 bin ich Mitglied des Redaktionsteams des Gemeindeboten Steinach. Im Jahr 2018 war ich Mitinitiatorin des Archivs für Heimatgeschichte Steinach und bin seither Sprecherin des Arbeitskreises Heimatgeschichte. 
Des Weiteren bin ich Mitglied beim ASV, der FF Steinach, den Vorwaldschützen Steinach und dem Kinder-Förderkreis

Mein Ziel ist ein behutsames, gesundes und ökologisches Wachstum unserer Gemeinde. Steinach ist auch aufgrund seiner Lage an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt ein attraktiver Wohnort.
Um jungen Menschen eine Zukunft in der Gemeinde zu ermöglichen, ist es besonders wichtig, gemeindeeigene Bauplätze vorrangig an Familien und Menschen zu vergeben, die in Steinach verwurzelt sind oder dort aufgewachsen sind. So schaffen wir Perspektiven für die nächste Generation und stärken das Miteinander in unserer Gemeinde.

Darüber hinaus möchte ich mich dafür einsetzen, dass Steinach ein lebens- und liebenswerter Ort für alle Generationen bleibt. Dazu gehören eine verlässliche Kinderbetreuung, gute Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten für ältere Menschen, eine moderne Infrastruktur, sowie ein aktives Vereins- und Kulturleben.

 

 

Mandl StephanStephan Mandl

Ich bin 40 Jahre alt und lebe mit meiner Frau Helena und unseren vier Kindern auf unserem Bauernhof im Ortsteil Pellham.
Seit 2007 bin ich bei der Strama MPS in Straubing beschäftigt und dort als Mechatroniker Meister in der Projektleitung tätig. Neben meinem Hauptberuf bewirtschafte ich unsere Landwirtschaft im Nebenerwerb.

Seit meiner Kindheit spiele ich Fußball beim ASV Steinach und habe dort im Laufe der Jahre verschiedene Ämter übernommen. Seit 2012 bin ich Abteilungsleiter der Sparte Fußball. Besonders wichtig ist mir, den eigenen Nachwuchs zu fördern.
Darüber hinaus engagiere ich mich im Familienbeirat, vor allem bei der Erstellung und Durchführung des Ferienprogramms. Außerdem organisiere ich für die Kinder der Gemeinde eigene Schwimmkurse.
Des Weiteren gehöre ich dem Kinder-Förderkreis an, den ich immer gerne tatkräftig unterstütze. Bei der Freiwilligen Feuerwehr Steinach bin ich Mitglied und habe als Jugendlicher aktiv mitgewirkt. Zudem schätze ich meine Zugehörigkeit zur Dorfgemeinschaft Agendorf.

Für unsere Gemeinde wünsche ich mir unter anderem bessere und durchgängige Radwege, die alle Ortsteile miteinander verbinden, sowie sichere Gehwege, insbesondere für unsere Kinder.

Gerade als Vater von vier Kindern ist es mir ein großes Anliegen, dass Steinach eine lebens- und liebenswerte Gemeinde für Jung und Alt bleibt und sich weiterentwickelt.

 

 

Kiemeier StefanStefan Kiermeier

Ich bin 41 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei Kindern. Aufgewachsen bin ich in Steinach, meiner Heimat, mit der ich mich bis heute eng verbunden fühle. 
Beruflich bin ich als Polizeihauptkommissar bei der Polizeiinspektion Straubing tätig.

Neben meinem Beruf bin ich Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr Steinach, sowie des Schützenvereins. Das Dorf- und Vereinsleben ist für mich ein wichtiger Bestandteil unseres gesellschaftlichen Miteinanders und stärkt den Zusammenhalt in unserer Gemeinde. Deren Erhalt ist unsere gemeinsame Aufgabe.

Steinach mit seinen Ortsteilen bietet eine sehr hohe Lebensqualität. Gerade in einer Zeit großer Veränderungen ist es mir ein zentrales Anliegen, diese Lebensqualität für alle Generationen zu erhalten und verantwortungsvoll weiterzuentwickeln.

Besonders am Herzen liegen mir dabei folgende Themen:

  • Ein gutes und respektvolles gemeinsames Zusammenleben in unserer Gemeinde
  • Innere Sicherheit und Verkehrssicherheit – ein Thema, das mir auch beruflich besonders wichtig ist
  • Umweltschutz, unter anderem mit Blick auf eine nachhaltige und bezahlbare Wärmeversorgung
  • Ein lebenswertes Umfeld für Kinder, in dem Familien sich wohlfühlen und Zukunft haben

Mit meiner Erfahrung aus, Familie, Beruf und Ehrenamt möchte ich mich engagiert und verantwortungsvoll im Gemeinderat für Steinach einsetzen.

 

 

Leibl JuliaJulia Leibl (geb. Luckner)

Ich bin 42 Jahre alt, verheiratet und Mutter zweier Kinder im Alter von 11 und 13 Jahren. Als gebürtige Straubingerin lebe ich seit über 20 Jahren in Steinach, gemeinsam mit meiner Familie im Ortsteil Agendorf – der Heimat meines Mannes.
Als studierte Wirtschaftsinformatikerin bin ich seit 18 Jahren als Softwareentwicklerin bei der ODAV AG in Straubing tätig.

Ich engagiere mich aktiv in unserem Gemeindeleben: als Mitglied beim ASV Steinach, bei der Feuerwehr Steinach, in der Dorfgemeinschaft Agendorf sowie im Kinder-Förderkreis. Den Sportverein unterstütze ich im Team Öffentlichkeitsarbeit, für die Feuerwehr pflege ich die Homepage. Zwei Jahre durfte ich mich im Elternbeirat der Grundschule einbringen – ein Jahr davon als erste Vorsitzende.

Unsere Gemeinde lebt von Zusammenhalt, von gegenseitigem Respekt und von Menschen, die bereit sind, sich einzubringen.

Ich möchte mithelfen, unser Dorf gemeinsam offen, ehrlich und mit Augenmaß weiterzuentwickeln – für Jung und Alt. Mir liegt am Herzen, dass unsere Werte und Traditionen für eine lebenswerte und gerechte Zukunft erhalten bleiben.

Wenn Frauen und Männer im Gemeinderat gleichberechtigt Verantwortung übernehmen, entstehen gesunde Entscheidungen, die uns alle stärken: mit Herz und mit Verstand!

 

 

 

Kiermeier FlorianFlorian Kiermeier

Ich bin 43 Jahre alt, verheiratet und habe eine Tochter. Ich bin gebürtiger Münsterer und hier auch aufgewachsen. Nach meiner Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann machte ich die Weiterbildung zum Handelsfachwirt. Beruflich stehe ich auf 2 Standbeinen: zum einen betreibe ich das Weinhaus Kiermeier, das wir 2023 vom Standort in Straubing nach Münster verlegten und zum anderen arbeite ich im Verkauf bei der Firma Gebhardt Holz-Zentrum in Cham.

Seit 2019 bin ich 1. Vorstand der FFW Münster, bei der ich seit über 25 Jahren auch aktiven Dienst leiste.
Der Dorfgemeinschaft Münster stehe ich seit dem Jahre 2020 als 1. Vorstand vor und kümmere mich um das ehemalige Wirtshausgebäude und den reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen im Gemeinschaftshaus. Hier unterstütze ich auch die anderen Ortsvereine von Münster bei denen ich Mitglied bin und stehe stets gerne helfend zur Seite z. B. als Versteigerer der Christbaumversteigerungen.
Seit meiner Landjugendzeit, in der ich auch vier Jahre 1. Vorstand war, habe ich mich immer ehrenamtlich engagiert und möchte die Zukunft der Gemeinde Steinach aktiv mitgestalten.

Deshalb wäre es mir ein großes Anliegen, mich als Gemeinderat in Steinach der Belange der Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Organisationen anzunehmen und zu helfen unsere Heimat weiter zu entwickeln, damit Steinach auch für kommende Generationen ein Ort mit derselben Lebensqualität bleibt wie wir sie haben.

 

 

 

Mandl MarkusMarkus Mandl

Ich bin 41 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Töchtern. Aufgewachsen bin ich in Pellham und seit dem Jahr 2016 lebe ich mit meiner Familie in Agendorf.
Beruflich bin ich Elektrotechnik-Ingenieur und arbeite als Abteilungsleiter einer Elektronikentwicklungsabteilung bei EVI Audio in Straubing.

Das ehrenamtliche Engagement liegt mir besonders am Herzen. Seit 2023 bin ich 1. Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Agendorf und seit 10 Jahren 2. Kassier des ASV Steinach. Zudem bin ich Mitglied der Kirchenverwaltung sowie der Freiwilligen Feuerwehr Steinach.

Ich setze mich aktiv für ein lebendiges Dorfleben ein, bei dem unsere Vereine eine zentrale Rolle für Zusammenhalt, Gemeinschaft und Miteinander spielen.

Als Kandidat für den Gemeinderat möchte ich mich engagiert, sachlich und bürgernah für die Anliegen unserer Bürger einsetzen – für Familien, Vereine und eine zukunftsfähige Entwicklung unserer Gemeinde.

 

 

  

Biberger Andrea KopieAndrea Biberger

Ich bin 34 Jahre alt, habe eine siebenjährige Tochter und lebe seit mittlerweile elf Jahren gemeinsam mit meiner Familie in Münster.  
Ich bin seit drei Jahren als selbständige Physiotherapeutin in der Praxis in meinem Wohnhaus tätig.

Aufgewachsen bin ich in Steinach, wo ich mich schon früh aktiv in das Gemeindeleben eingebracht habe. 
Ich war unter anderem beim ASV Steinach, im Volleyballverein „Wilde Wespen“ sowie im Musikverein engagiert. In meiner Jugend war ich Mitglied in der Vorstandschaft der KLJB Steinach. Aktuell bin ich passives Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr Münster sowie im Obst- und Gartenbauverein Münster.

Meine Motivation für die Mitarbeit im Gemeinderat ist es, unsere Gemeinde aktiv mitzugestalten.
Ich möchte mich dafür einsetzen, dass die Gemeinde Steinach für alle Generationen attraktiv bleibt und ein Ort ist, an dem sich alle wohlfühlen und gerne leben.

 

  

 

Neumeier AdrianAdrian Neumeier

Ich bin 22 Jahre alt, ledig, gebürtiger Steinacher, hier aufgewachsen und wohne in Steinach. Von Beruf bin ich als Elektriker im Handwerk tätig und nehme derzeit am Meisterkurs der Handwerkskammer in Straubing teil.

Ich bin aktives Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr Steinach und dort auch Fahnenjunker. In meiner Freizeit bin ich zudem Sportschütze bei den Vorwaldschützen Steinach und engagiere mich dort seit 2019 als Schriftführer in der Vorstandschaft.

Unsere Heimat ist mir wichtig, daher möchte ich mich für eine gesunde und zukunftsorientierte Weiterentwicklung einbringen, damit unsere Gemeinde auch langfristig ein lebenswerter Mittelpunkt für uns alle bleibt.

 

 

 

 

 

Heitzer WernerWerner Heitzer

Ich bin 40 Jahre alt und verheiratet. Mit meiner Ehefrau Iris und meiner Tochter Emilia wohne ich im Gemeindeteil Wolfsberg.
Seit 2001 übe ich den Beruf des Zimmerers aus und arbeite derzeit bei der Firma Purucker Dachdeckerei/Zimmerei in Regensburg.

Von klein auf bin ich Mitglied beim ASV Steinach. Dort habe ich 25 Jahre lang sehr aktiv Fußball gespielt. Außerdem unterstütze ich als passives Mitglied die örtliche Freiwillige Feuerwehr.

Die Gemeinde Steinach ist meine Heimat geworden, in der ich glücklich und zufrieden lebe.

Meine Aufgabe als Gemeinderat würde ich darin sehen, dass ich die positive Entwicklung unserer Gemeinde gemeinsam mit anderen voranbringe, damit sich möglichst viele Menschen hier genauso wohl fühlen wie ich.

 

 

 

 

Koch StefanieStefanie Koch (geb. Christoph)

Ich bin 40 Jahre alt verheiratet und gebürtige Steinacherin. In der Gemeinde Steinach bin ich aufgewachsen und nun lebe ich mit meinem Mann und meinen zwei Töchtern in dem wunderschönen Ortsteil Münster.
Ich bin gelernte Konditorin und habe eine Weiterbildung zur staatlich geprüften Lebensmittelverarbeitungstechnikerin abgeschlossen. In diesem Beruf habe ich unter anderem 10 Jahre als Qualitätsmanagementbeauftragte in einer Süßwarenfirma in Straubing gearbeitet. Dabei war ich für die Umsetzung sämtlicher Qualitätsstandards verantwortlich. Seit dem Jahr 2023 arbeite ich in der Kosmetikbranche in Steinach im Bereich Labor,- und Qualitätswesen in Teilzeit. 

Ehrenamtlich bin ich seit 2023 Mitglied des Familienbeirates der Gemeinde Steinach. Mit viel Herzblut stellen wir jährlich ein abwechslungsreiches Ferienprogramm auf die Füße und betreuen dabei mit viel Freude die Schulkinder in den jeweiligen Unternehmungen.

Steinach ist ein wunderschöner Fleck Erde, den man durch weitere attraktive Projekte und viel Tatendrang eines motivierten Teams noch schöner und lebenswerter gestalten kann, als es ohnehin schon ist! 

Bei der Planung und Umsetzung werde ich mit all meinen Visionen voll unterstützen und mit Engagement dabei sein! 

 

 

 

Wagner JohannesJohannes Wagner

Ich bin 27 Jahre alt, gebürtiger Münsterer, in der Gemeinde aufgewachsen und wohne in Münster.
Beruflich verantworte ich als Projektleiter bei der Wind 18 GmbH die Entwicklung kommunaler Windparks in der südlichen Oberpfalz.

Von 2015 bis 2022 war ich als Kassier sowie als 1. Vorsitzender der KLJB Münster tätig. Ich bin aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Münster und bringe mich aktuell in verschiedenen Funktionen in den Vorstandschaften des OGV, der Freiwilligen Feuerwehr, des Stopselclubs und der Jagdgenossenschaft hier bei uns in Münster ehrenamtlich ein. 

Im Gemeinderat möchte ich mich dafür engagieren, unsere Gemeinschaft nachhaltig und für alle Generationen weiterzuentwickeln.

 

 

 

  

 

Sagmeister DanielDaniel Sagmeister

Ich bin 30 Jahre alt und verheiratet. Ich bin gebürtiger Steinacher und wohne mit meiner Frau und meinen Eltern im Ortsteil Berghof. Vom Beruf bin ich Maschinenbauingenieur bei der Firma Horsch Leeb für selbstfahrende Pflanzenschutzspritzen.

Seit meiner Kindheit bin ich beim Fischereiverein. Nach der aktiven Vorstandschaft der KLJB Steinach bin ich auch noch passives Mitglied der freiwilligen Feuerwehr Steinach geworden.

Um die Interessen der Bürger im Gemeinderat vertreten zu können, liegt mir eine Mischung von Alt und Jung sehr am Herzen und würde mich deshalb gerne einbringen.

 

 

 

 

 

 

 

Aufstellungsversammlung der CWG Steinach

 

Christine Hammerschick kandidiert erneut für das Amt der ersten Bürgermeisterin

CWG stellt starke Gemeinderatsliste auf

  

Hammerschick Christine Aufstellung

Christine Hammerschick tritt erneut zur Wahl an.
Foto: Fotostudio Bosl

 

Am Montag, 24.11.2025 fand in Wolferszell im Gasthaus Schmid die Aufstellungsversammlung der CWG Steinach zur Kandidatenliste für den Gemeinderat und die der ersten Bürgermeisterin für die Kommunalwahl am 8. März 2026 statt.

Bürgermeisterin Christine Hammerschick und 1. Vorsitzende der CWG Steinach eröffnete die gut besuchte Versammlung und freute sich, gleich neun neue Mitglieder begrüßen zu dürfen.

Die Bewerberinnen und Bewerber für die CWG-Liste, die aus allen Gemeindeteilen kommen, stellten sich den Mitgliedern einzeln vor. Danach zeichnete Bürgermeisterin Hammerschick ihren politischen Werdegang auf.

Anschließend wurde sie mit einer überwältigenden Mehrheit zur Bürgermeisterkandidatin nominiert. Die gut gemischte Liste engagierter Kandidatinnen und Kandidaten wurde einstimmig im Block und nach Reihenfolge gewählt. Hammerschick bedankte sich bei ihnen, dass sie alle bereit sind, Verantwortung zu übernehmen um sich für das Wohl der Gemeinde einzusetzen.

Hammerschick blickte im Anschluss auf die letzten sechs Jahre im Amt zurück und griff einige Maßnahmen heraus:

Sanierung gemeindlicher Liegenschaften und Straßen, Beitritt zum gKU Abwasserdienstleistung Donau-Wald, Ausweisung eines Gewerbegebietes in Wolferszell mit sieben Parzellen, weitere Firmenansiedlung im GE/GI Steinach Süd, Schaffung von zwei zusätzlichen Kindergartengruppen in einem Zweifamilienhaus sowie einer weiteren Waldkindergartengruppe, Übernahme der Trägerschaft für das Kinderhaus Sankt Ursula, Gründung eines Familien- und Seniorenbeirates sowie Einrichtung eines Seniorentreffs, Vertrag mit einer Pflegeberatung, Erstellung eines Radwegekonzeptes und Ausbau von Geh- und Radwegen, Umbau der Kreuzung an der Kreisstraße SR 8 in Kooperation mit dem Landkreis um nur einiges zu nennen.

Bisher wurde viel erreicht, aber es gibt noch einiges zu tun.

Mit Blick auf die nächsten Jahre nannte Hammerschick die ersten Schwerpunkte. Dazu zählen der Neubau der Mittagsbetreuung, die Kanalsanierung im Ortsteil Münster, weitere Maßnahmen zur Softsanierung des Gemeinschaftshauses in Münster, ein Nutzungskonzept für das erworbene Anwesen in der Hafnerstraße - hauptsächlich für Senioren, Ertüchtigung der Kläranlage, Erweiterung des Geh- und Radwegenetzes, weiterer Glasfaserausbau im Zuge von Straßensanierungen.

Besonders erfreut zeigte sich Hammerschick über die geplante Eröffnung des neuen Edeka Marktes mit zusätzlicher Postfiliale im Herbst 2026.

Dank der vorausschauenden Planung der letzten Jahre und der erfolgreichen Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe verfügt die Gemeinde seit 2018 über eine solide Finanzlage. Diese wird vor allem durch die deutlich gestiegenen Gewerbesteuereinnahmen untermauert.

Es sei wichtig, die Gemeinde fit und resilient für die Gegenwart und Zukunft zu halten, was aber nur möglich ist, wenn alle Verantwortlichen dafür an einem Strang ziehen, so Hammerschick.

Zum Schluss bedankte sich die Bürgermeisterin und 1. Vorsitzende bei den Mitgliedern für das ihr entgegengebrachte Vertrauen: „mit diesem starken Team geht die CWG bestens vorbereitet in die Kommunalwahl!“

 

Die Reihenfolge der Liste:

1.Christine Hammerschick, 2. Martina Neumaier, 3. Andreas Foidl, 4. Karin Simmel, 5. Claudia Heigl, 6. Stephan Mandl, 7. Stefan Kiermeier, 8. Julia Leibl, 9. Florian Kiermeier, 10. Markus Mandl, 11. Andrea Biberger, 12. Adrian Neumeier, 13. Werner Heitzer, 14. Stefanie Koch, 15. Johannes Wagner, 16. Daniel Sagmeister.

Ersatzkandidaten sind Alois Eich und Martin Schmidbauer.

 

 

 

Jahreshauptversammlung der CWG Steinach 2025

Am 7. April 2025 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der Christlich Wählergemeinschaft (CWG) Steinach im Landgasthof Schmid in Wolferszell statt. Die Vorsitzende und Bürgermeisterin Christine Hammerschick begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und gedachte zu Beginn gemeinsam mit ihnen der verstorbenen Mitglieder seit der letzten Versammlung.

 

Hammerschick 04 2025 komp

 

 

Aktuelle Entwicklungen in der Gemeinde

Ein kurzer Blick auf die Zahlen zeigt: Steinach zählte zum 28. Februar 2025 genau 3.371 Einwohner. An der Grundschule werden aktuell 134 Kinder in sieben Klassen unterrichtet. 53 von ihnen nutzen die Mittagsbetreuung, 34 Kinder nehmen regelmäßig am Mittagessen teil.

Ein bedeutender Schritt war die Übernahme des Kinderhauses St. Ursula durch die Gemeinde zum 1. September 2024. Zusätzlich wurde ein weiterer Waldkindergarten – die „Rumpelwichte“ – ins Leben gerufen. Insgesamt werden derzeit 186 Kinder in fünf Regelgruppen, zwei Waldgruppen und drei Krippengruppen betreut.

 

Rückblick auf Maßnahmen und Projekte seit 2023

Bürgermeisterin Christine Hammerschick informierte die Versammlung über die vielfältigen Maßnahmen und Projekte der vergangenen beiden Jahre.

Ein Auszug:

  • Soziales und Gesellschaft:
    • Gründung eines Seniorenbeirats zur stärkeren Einbindung älterer Mitbürger und Mitbürgerinnen.
    • Durchführung einer groß angelegten Seniorenbefragung mit rund 1.500 Rückmeldungen.
    • Erweiterung des Spielplatzes am Sportplatz mit drei neuen Inklusionsspielgeräten (gefördert durch das ILE nord23 Regionalbudget).
    • Einrichtung einer offenen Tauschecke im Erdgeschoss der Alten Schule.

  • Bildung und Betreuung:
    • Übernahme des Kinderhauses St. Ursula mit entsprechendem Personalzuwachs (nun rund 85 Beschäftigte bei der Gemeinde).
    • Renovierung der Gemeindebücherei – inklusive neuer Theke, Möbel und Selbstverbuchungssystem.

  • Infrastruktur und Bau:
    • Sanierung des ersten Abschnitts der Kellerbergstraße inklusive Glasfaserverlegung.
    • Umbau der Kreuzung Helmbergstraße / Kreisstraße SR8 / Moosstraße erfolgreich abgeschlossen.
    • Renovierung des Rathauses (innen und außen), inklusive neuem Trauzimmer, neuen Böden und Mobiliar in mehreren Büros.
    • Im Gewerbegebiet Wolferszell konnten fünf Parzellen verkauft werden
    • Im GE/GI Steinach Süd siedelt sich die Firma Trans-o-Flex an. Betriebsbeginn ist am 20. Mai 2025.
    • Schaffung einer neuen Querspange („Am Moosacker“) im GE/GI Steinach Süd.

  • Kultur und Geschichte:
    • 25-jähriges Bestehen der Bücherei im Jahr 2023 mit vielen Veranstaltungen und als Höhepunkt ein Konzert mit Steffi Denk
    • Restaurierung und Anbringung historischer Grabplatten im Leichenhaus durch den Arbeitskreis Heimatgeschichte
    • Erwerb und Archivierung von 95 historischen Fotos und Postkarten aus dem Gemeindegebiet für das Archiv Heimatgeschichte

  • Finanzen:
    • Umsetzung der Grundsteuerreform mit deutlicher Senkung des Hebesatzes in Steinach (von 360 auf 240 Prozent für Grundsteuer A und B).


Blick in die Zukunft – Geplante Projekte in Steinach

Die Gemeinde hat auch in den kommenden Monaten und Jahren einiges vor. Christine Hammerschick stellte die wichtigsten kurz- und mittelfristigen Vorhaben ausführlich vor:

Seniorenfreundliche Gemeinde

  • Seniorentreff Hafnerstraße 9In einem Teil des Gebäudes entsteht ein Begegnungsort für ältere Bürgerinnen und Bürger – mit Raum für Gespräche, Spiele, Veranstaltungen und Beratung.
  • Seniorenfahrdienst: Ein Einkaufsfahrdienst ist in der Überlegung, um älteren Menschen ohne eigenes Auto regelmäßige Fahrten zum Supermarkt zu ermöglichen. Hierzu gab es bereits einen Aufruf im Gemeindeboten.
  • Pflegeberatung: In Kooperation mit der Firma Klaus Aschenbrenner wird es künftig individuelle Beratung im Bereich Pflege geben – eine Vorstellung erfolgt demnächst im Gemeinderat.

Bildung & Betreuung

  • Neubau für die Mittagsbetreuung hinter der Doppelsporthalle: Aufgrund des bundesweiten Anspruchs auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter ab dem Schuljahr 2026/2027 plant die Gemeinde einen eigenen Gebäudetrakt für die Betreuung ab Unterrichtsende bis 16.00 Uhr.

Nahversorgung und Gewerbeentwicklung

  • Sondergebiet Nahversorgung: Der Satzungsbeschluss wurde am 10. April 2025 gefasst – ein bedeutender Schritt für das Bauvorhaben eines neuen Verbrauchermarktes. Die Firma Dankerl hat bereits Baupläne eingereicht. Nach Genehmigung durch das Landratsamt kann mit dem Bau begonnen werden.
  • GE/GI Steinach Süd: Weitere Ansiedlungen sind geplant. Das laufende Bebauungsplanverfahren (Deckblatt Nr. 3) schafft die Grundlage für zukünftige Unternehmen.

Verkehr und Mobilität

  • Sanierung Kellerbergstraße – 2. Abschnitt: Die zweite Etappe der Straßenerneuerung wird zeitnah in Angriff genommen.
  • Neue Parkbuchten in der Domkapitelstraße: In unmittelbarer Nähe zum Spielplatz am Kellerberg sollen neue Stellflächen für eine verbesserte Parksituation sorgen.
  • Sicherer Schulweg: Planung eines neuen Gehwegs von der Grundschule nach Rotham sowie eines separaten Gehwegs zur Bäckerei Wurm in Wolferszell – insbesondere wegen der Gefahrenlage an der Kreisstraße.
  • Radwegkonzept: Die Gemeinde steht kurz vor dem Abschluss eines umfassenden Radwegekonzepts durch das Büro MKS. Enthalten sind unter anderem:
    • Ein neuer Geh- und Radweg entlang der B20 in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Straßenbauamt Passau.
    • Ein Geh- und Radweg von der Hafnerstraße in Richtung Wolferszell – hierfür laufen derzeit noch Gespräche zum Grunderwerb.

Umwelt & Technik

  • Kanalnetz-Sanierung: Ein umfassendes Konzept zur Sanierung des Kanalnetzes wird aktuell vorbereitet.
  • Modernisierung der Kläranlage: Auf Basis einer aktuellen Schmutzfrachtberechnung wird ein Sanierungskonzept entwickelt, um die Anlage zukunftssicher und umweltgerecht zu gestalten.


Satzungsänderung, Kassenbericht und Neuwahlen

Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde zunächst die überarbeitete Satzung der CWG vorgestellt. Die Mitglieder stimmten der Neufassung einstimmig zu.

Anschließend präsentierte Kassiererin und Gemeinderätin Claudia Heigl den Kassenbericht. Sie legte detailliert dar, wie die finanziellen Mittel der CWG im vergangenen Jahr verwendet wurden. Die Kassenführung wurde im Vorfeld von Hans Agsteinr und Lothar Wolff im Rahmen der Rechnungsprüfung überprüft. Sie bestätigten eine vorbildliche und sehr ordentliche Buchführung und sprachen ein ausdrückliches Lob an die Kassiererin aus.

Die Versammlung entlastete daraufhin die gesamte Vorstandschaft einstimmig.

 

Auch bei den anschließenden Neuwahlen gab es klare Ergebnisse: Alle bisherigen Vorstandsmitglieder wurden in ihren Positionen bestätigt:

  • 1. Vorsitzende: Christine Hammerschick
  • 2. Vorsitzender: Franz Knott
  • Schriftführerin: Karin Simmel
  • Kassiererin: Claudia Heigl
  • Beisitzer: Stephan Mandl

Zusätzlich wurde Christine Hammerschick intern erneut zur Bürgermeisterkandidatin der CWG für die Kommunalwahl 2026 nominiert. 

 

 

JHVS 2025 3 komp

Die Vorstandschaft
v.l. Stephan Mandl, Claudia Heigl, Christine Hammerschick, Karin Simmel, Franz Knott

 

 

Die Versammlung endete mit einem geselligen Beisammensein.

 

 

40 Jahre CWG Steinach

 

Mit einer Feier im Landgasthof Krone beging die Christliche Wählergemeinschaft (CWG) Steinach im Oktober 2024 ihr 40-jähriges Jubiläum.

Die erste Vorsitzende und zugleich Bürgermeisterin Christine Hammerschick begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder, Gemeinderäte sowie Altbürgermeister Karl Mühlbauer und den ehemaligen zweiten Bürgermeister Hans Agsteiner.

 Hammerschick Rede

 

Erstmals nahm die CWG 1984 unter dem Vorsitz von Hans Sitzberger an den Kommunalwahlen teil.

 

Karl Mühlbauer berichtete von den Beweggründen, damals mit einer eigenen Liste anzutreten.
Einer der zentralen Gründe war der Widerstand gegen den geplanten Steinbruch.
Wichtiger war jedoch, parteiunabhängige Gemeinderäte zu stellen, die ihre Meinung offen vertreten und Entscheidungen stets zum Wohl der Gemeinde treffen.

 

Muehlbauer Rede 2024

 

 

Bei der Kommunalwahl 1984 gelang es Hans Sitzberger, Hans Agsteiner und Karl Mühlbauer, für die CWG in den Gemeinderat gewählt zu werden.

 

Hans Agsteiner erinnerte in seiner Rede an das Engagement der CWG, insbesondere in Münster, und hob die verschiedenen Maßnahmen hervor, die im Rahmen der neu eingeführten Mittwochsrunde umgesetzt wurden.

 

Agsteiner Rede 2024

 

 

Christine Hammerschick setzte die Chronologie fort und berichtete von den weiteren Wahlen.

1990 wuchs das Gremium um zwei weitere Gemeinderäte, sodass die CWG insgesamt fünf Sitze im Gemeinderat stellte:
- Hans Sitzberger
- Karl Mühlbauer
- Hans Agsteiner
- Gerda Schönauer (neu)
- Josef Kinzkofer (neu)

Nach dem Tod des amtierenden Bürgermeisters Josef Schneider (CSU) fand 1995 eine sogenannte Bürgermeister-Nachwahl statt.
Bei dieser konnte Karl Mühlbauer den Sieg für sich verbuchen, womit die CWG ab 1995 erstmals den Ersten Bürgermeister stellte.

Im Zuge der Veränderungen rückten 1995 Paul Bauer (als Nachfolger für Hans Sitzberger) und Paul Hien (für den durch den Amtsantritt von Karl Mühlbauer freigewordenen Platz) in den Gemeinderat nach.

Bei den folgenden turnusmäßigen Kommunalwahlen stellte die CWG stets den Ersten Bürgermeister und wurde von folgenden Gemeinderäten vertreten:

Kommunalwahl 1996:
- Karl Mühlbauer, 1. Bürgermeister
- Hans Agsteiner, 2. Bürgermeister
- Gerda Schönauer
- Josef Kinzkofer
- Paul Hien
- Paul Bauer
- Franz Foidl (neu)

 

Kommunalwahl 2002:
- Karl Mühlbauer, 1. Bürgermeister
- Hans Agsteiner, 2. Bürgermeister
- Gerda Schönauer
- Josef Kinzkofer
- Paul Bauer
- Franz Foidl
- Christine Hammerschick (neu)
- Franz Knott (neu)

 

Kommunalwahl 2008:
- Karl Mühlbauer, 1. Bürgermeister
- Hans Agsteiner, 2. Bürgermeister
- Gerda Schönauer
- Franz Foidl
- Franz Knott
- Christine Hammerschick
- Martin Kieninger (neu)
- Franz Kiermeier (neu)
- Gerlinde Luttner (neu) (bis Ende 2012)
- Norbert Mandl (ab 2013)

 

Kommunalwahl 2014:
- Karl Mühlbauer, 1. Bürgermeister
- Hans Agsteiner, 2. Bürgermeister
- Franz Foidl
- Franz Knott
- Christine Hammerschick, 3. Bürgermeisterin
- Franz Kiermeier
- Martina Neumaier (neu)
- Martin Kieninger (bis 2015)
- Karin Simmel (ab 2015)

 

2017 wurde Christine Hammerschick zur neuen ersten Vorsitzenden der CWG gewählt. Nachdem Bürgermeister Karl Mühlbauer zur Kommunalwahl 2020 nicht mehr antrat, wurde Hammerschick bereits 2019 bei der Nominierungsversammlung als Bürgermeisterkandidatin bestimmt. Bei der Kommunalwahl 2020 gewann sie schließlich das Amt.

Da die Einwohnerzahl der Gemeinde Steinach am Stichtag die Marke von 3.000 erreichte, wurde der Gemeinderat um zwei Sitze auf insgesamt 16 Mitglieder erweitert. Neben der CSU, die mit sechs Gemeinderäten vertreten ist, trat erstmals auch die Liste Münster an, die drei ihrer Mitglieder in den Gemeinderat entsenden konnte.

Seit 2020 ist die CWG, neben der Bürgermeisterin, mit sieben Mitgliedern im Gemeinderat vertreten:
- Christine Hammerschick, 1. Bürgermeisterin
- Franz Knott
- Franz Kiermeier
- Martina Neumaier
- Karin Simmel
- Erwin Berger (neu)
- Andreas Foidl (neu)
- Claudia Heigl (neu)

Bürgermeisterin Hammerschick sprach ihren Dank an alle ehemaligen und aktuellen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte für ihr Engagement und ihre Loyalität aus. Zudem bedankte sie sich bei den Mitgliedern und Freunden der CWG für ihre langjährige Treue, die eingebrachten Ideen und das entgegengebrachte Vertrauen.

Eine der zentralen Leitlinien der CWG ist die konstruktive Zusammenarbeit im Gemeinderat, die von gegenseitiger Wertschätzung und offenem Austausch geprägt ist – unabhängig von parteipolitischen Interessen.

Auch wenn nicht immer alle Wünsche erfüllt werden können, steht für alle Gemeinderätinnen und Gemeinderäte das Wohl der Gemeinde und deren Fortschritt stets im Vordergrund.

 

Anschließend bedankte sich Bürgermeisterin Hammerschick mit einem Präsent bei all jenen, die die CWG von Beginn an unterstützt, geprägt und gefördert haben:

 

Muehlbauer 2024 

 

Karl Mühlbauer
Gründungsmitglied, 11 Jahre Gemeinderatsmitglied und 25 Jahre Erster Bürgermeister.

 

 

 

 

 

 

 

 

Agsteiner 2024

 

 

Hans Agsteiner
Gründungsmitglied, 23 Jahre Erster Vorsitzender und 36 Jahre Mitglied des Gemeinderats, davon 24 Jahre als Zweiter Bürgermeister.

 

 

 

 

 

 

Schoenauer 2024

 

 

Gerda Schönauer
Langjährige Zweite Vorsitzende der CWG und 24 Jahre Mitglied des Gemeinderats.

 

 

 

 

 

 

 

Penzkofer 2024

 

 

Irmgard und Karl Penzkofer

Als Gründungsmitglieder der CWG war Karl Penzkofer maßgeblich an der Erstellung der Satzung beteiligt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Schmid 2024

 

 

Vera Schmid
Ebenfalls Gründungsmitglied der CWG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Treffen der Kommunalpolitikerinnen des Landkreises Straubing-Bogen 2024

Beim jährlichen Treffen der Kommunalpolitikerinnen des Landkreises am 1. Oktober 2024 war die Gemeinde Steinach erneut durch Bürgermeisterin Christine Hammerschick sowie die drei Gemeinderätinnen Karin Simmel, Claudia Heigl und Martina Neumaier vertreten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand diesmal das Thema Seniorenbetreuung.

Die Seniorenfachstelle des Landkreises, vertreten durch Kathrin Haberl als Stellvertreterin für ihre verhinderte Nachfolgerin Barbara Herrnberger, hielt einen Vortrag zur Frage: „Seniorenbetreuung als kommunale Aufgabe?“. Darüber hinaus präsentierten die Quartiersmanagerinnen Sandra Groth aus Mitterfels und Andrea Baumgartner aus Haselbach praktische Beispiele ihrer Arbeit aus ihren Gemeinden.

 Treffen Kommunalpolitikerinnen 2024

 

Ehrung für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung für Hans Agsteiner

 

Hans Agsteiner wurde am 14. November 2023 mit der Medaille für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung in Bronze ausgezeichnet.

In einer Feierstunde in den Stadtsälen Bernlochner in Landshut wurde Hans Agsteiner die Medaille und die Urkunde von Regierungspräsident Rainer Haselbeck überreicht. Ebenso war Staatsminister Hubert Aiwanger zugegen, der Hans Agsteiner persönlich gratulierte. Auch waren der Landtagsabgeordnete Tobias Beck und Landrat Josef Laumer unter den Ehrengästen. Begleitet wurde Hans Agsteiner von Bürgermeisterin Christine Hammerschick und von dessen Tochter Sabine.

Hans Agsteiner war von 1984 bis 2020 Mitglied des Gemeinderates Steinach, wovon er 24 Jahre (von 1996 bis 2020) als zweiter Bürgermeister die Geschicke der Gemeinde Steinach mitlenkte. Als Gemeinderat war er in verschiedenen Verbänden tätig, so auch als Verbandsrat und Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses im damaligen Wasserzweckverband der Buchberggruppe.

Als Autor von unzähligen historischen Artikeln und Büchern vermittelt er sein umfangreiches heimatgeschichtliches Wissen auch in Vorträgen, Führungen und Veranstaltungen.

Bis zum heutigen Tag ist Hans Agsteiner als Seniorenbeauftragter, im Vorstand von 60plus, als Mitglied im Team des heimatgeschichtlichen Archivs und im Redaktionsteam des Gemeindeboten aktiv.

Wir gratulieren ihm recht herzlich zu dieser hohen Auszeichnung, die ihm mehr als verdient verliehen wurde.

 Agsteiner Hans

 Regierungspräsident Rainer Haselbeck (rechts) hat die Medaille in Bronze an Hans Agsteiner verliehen.

 

Medaille

 

 Agsteiner Landrat Hammerschick

Bürgermeisterin Christine Hammerschick und Landrat Josef Laumer gratulieren Hans Agsteiner (mitte) zu dieser besonderen Ehrung.

 

 

 

Text: Christine Hammerschick
Bilder: Regierung von Niederbayern

 

 

 

 

 

 

Treffen der Kommunalpolitikerinnen des Landkreises Straubing-Bogen 2023

Am 12. Juni 2023 trafen sich die Kommunalpolitikerinnen des Landkreises unter der Leitung der Stellvertretenden Landrätinnen Barbara Unger und Martha Altweck-Glöbl im Sitzungssaal des Landratsamtes zu einem Erfahrungsaustausch.
Neben dem gegenseitigen Austausch stand beim Treffen ein Referat von Gerlinde Gietl, Leiterin des Jugendamts des Landkreises, im Mittelpunkt. Sie stellte zunächst die Struktur des Jugendamtes und dann die aktuelle Situation im Kinderbetreuungsbereich vor.
Im Landkreis gibt es in den 35 Gemeinden und in den 2 Städten insgesamt vier Bürgermeisterinnen und 100 Gemeinderätinnen. Steinach war mit ihrer Bürgermeisterin Christine Hammerschick und den drei Gemeinderätinnen Martina Neumaier, Karin Simmel und Claudia Heigl vertreten.

 Treffen Kommunalpolitikerinnen 2023

 

 

Jahreshauptversammlung der CWG-Steinach 2023

 

Die Jahreshauptversammlung der CWG-Steinach fand am 28.04.2023 im Landgasthof Krone statt.

Nach der Begrüßung wurde der verstorbenen Mitglieder seit der letzten Jahreshauptversammlung gedacht:
Kreszenz Schnitt, die am 23.09.2022 verstarb und
Paul Bauer, Mitglied des Gemeinderates Steinach von 02. Februar 1995 bis 30. April 2008, der am 21.02.2023 verstarb.

Nach dem Essen informierte die erste Vorsitzende der CWG und erste Bürgermeisterin Christine Hammerschick die anwesenden Mitglieder über die Maßnahmen und Anschaffungen der Gemeinde seit der letzten Jahreshauptversammlung im Oktober 2021.

 

Hammerschick klein

 

Die Wichtigsten sind der Einbau von 11 stationären Lüftungsanlagen in den Klassenzimmern und in den Räumen der Mittagsbetreuung in der Grundschule Steinach, Anbringung einer Zaunanlage und eines Schutzpavillons am Spielplatz Oberes Dorf II, Errichtung einer Löschwasserzisterne in Münster-Hatzenberg, Ertüchtigung des Verbindungsweges zwischen Oberhartberg (Marktgemeinde Mitterfels) und Agendorf (Gemeinde Steinach), den sog. Eichhornholzweg, als interkommunales Gemeinschaftsprojekt über das Regionalbudget der ILE nord23, Herstellung eines Geh- und Radweges von der Kreuzung in Rotham zum Wertstoffhof in Steinach als letztes Verbindungsstück zum Geh- und Radweg von Agendorf nach Steinach.

Eine Gewässerstrukturverbesserungsmaßnahme am Steinachbach entlang des Geh- und Radweges, Herstellung einer zweiten Zu- und Ausfahrt zum Wertstoffhof, Breitbandanschluss der Grundschule, Doppelsporthalle und des Rathauses, Schaffung eines Gewerbegebietes in Wolferszell (kurz vor Beendigung der Bauleitplanung), Umplanung des Gewerbe- und Industriegebietes Steinach-Süd als Voraussetzung zur Ansiedlung größerer Firmen.

Außerdem wurde mit Förderung der ILE nord23 die Muni App (Info App für alle Gemeindebürger) für die Gemeinde Steinach installiert, im November 2022 wurde ein Familienbeirat gegründet, der sich für die Belange der Familien der verschiedenen Gemeindeteile einsetzt. Hier werden Ideen und Verbesserungsvorschläge aufgegriffen und nach Lösungen gesucht. Aktuell stellen die Mitglieder des Familienbeirates ein Ferienprogramm für die Grundschüler in den Kalenderwochen 31 und 35 zusammen.

Anfang März 2023 besuchten die Mitglieder des Gemeinderates eine zweitägige Klausurtagung, um sich mit der wichtigen Frage der Dorfentwicklung auseinanderzusetzen. Hier wurde analysiert „wo befinden wir uns“ und erarbeitet „wo wollen wir hin“.

Anschließend informierte Christine Hammerschick über die weiteren kurz- und mittelfristigen Planungen in der Gemeinde, wie Beginn der Sanierung des ersten Teilabschnittes der Kellerbergstraße, Vorstellung des Wasserschutzgebietes in Münster durch den Wasserzweckverband Straubing-Land, geplante Übernahme der Trägerschaft des Kinderhauses Sankt Ursula durch die Gemeinde, Erstellung eines Substanzgutachtens für das Gemeinschaftshaus in Münster.
Die Gemeinde Steinach ist Ausrichter des Kinderlobbylaufes am 17. Juni 2023, die Bücherei Steinach feiert dieses Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum – Höhepunkt ist ein Konzert mit Steffi Denk am 14. Oktober 2023 in der Doppelsporthalle, Gründung eines Seniorenbeirates, Erneuerung der Außentüren der Grundschule Steinach, Neubau eines Verbrauchermarktes in Steinach durch einen privaten Investor, Umbau der Kreuzung Kreisstraße SR 8/Helmbergstraße/Moosstraße, Planung eines neuen Klärwerkes, Erweiterung des Grundschulgebäudes – dies wird notwendig wegen des gesetzlichen Anspruchs auf Ganztagesbetreuung an Grundschulen ab 2026, Brandschutzmaßnahmen an der Alten Schule, Planungen allgemeines Wohngebiet „Hohes Kreuz“, Schaffung einer Tagespflege mit Betreutem Wohnen.

Außerdem nannte sie noch einige statistische Zahlen zu den Einwohnerzahlen, Grundschülern und betreuten Kindern im Kinderhaus.

Anschließend wurde über einen eingereichten Antrag auf Überarbeitung der bestehenden Satzung diskutiert. Zu dieser Überarbeitung wurde ein Gremium gebildet, das aus dem Vorstand und zwei weiteren Mitgliedern der CWG besteht.

Als nächsten Punkt auf der Tagesordnung stellte die Kassiererin und Gemeinderätin Claudia Heigl den Kassenbericht vor. Hans Agsteiner berichtete über die Rechnungsprüfung und betonte die sehr gute Kassenführung. Die anwesenden Mitglieder entlasteten einstimmig die Vorstandschaft.

 

Vorstand 2023

Die Vorstandschaft
Karin Simmel, Stephan Mandl, Christine Hammerschick, Franz Knott, Claudia Heigl

 

Beim letzten Tagesordnungspunkt – Fragen und Anträge – wurde nach den Arbeitszeiten des Steinbruchs gefragt, wie lange die Sperrung der Verbindungsstraße zwischen der Riedstraße (Steinach) und der Berghofstraße (Münster) noch besteht (Anmerkung: die Durchlass-Verrohrung des Lohgrabens muss erneuert werden, Firma kommt demnächst) und wie man das Problem der parkenden LKWs in der Straße „Zum Lehmoos“ lösen möchte.

Die Versammlung fand nach dem offiziellen Teil einen geselligen Ausklang.

 

 

Neue Vorsitzende bei ILE nord23

 

Am Freitag, 17. September 2021 fand die Teilnehmerversammlung der ILE nord23 im Gasthaus Schmid in Wolferszell statt.

Der Vorsitzende Wolfgang Zirngibl dankte für die Arbeit, die seit 2009 geleistet wurde, und für die Bereitschaft, diese Interessensgemeinschaft weiterzuführen. Landrat Josef Laumer erinnerte daran, dass Wolfgang Zirngibl die ILE nord23 ins Leben gerufen habe und in vielen Dörfern mit Fördermitteln einiges geschaffen werden konnte. Da die bisherigen Vorsitzenden nicht mehr zur Wahl standen, wählten die Teilnehmer Matthias Wallner, Bürgermeister der Gemeinde Neukirchen zum Vorsitzenden und Steinachs Bürgermeisterin Christine Hammerschick zur Stellvertreterin.

 

Vorsitzende ILE nord23 2021

Bürgermeister der Gemeinde Neukirchen Matthias Wallner und Bürgermeisterin der Gemeinde Steinach Christine Hammerschick führen in Zukunft den Vorsitz der ILE nord23.
Ihr Dank galt Wolfgang Zirngibl, der seit der Gründung 2009 die Geschicke der Interessensgemeinschaft leitete.
Bild: Gerhard Heinl

Wenn Menschen gute Ideen haben, sollen sie gemeinsam versuchen, diese umzusetzen und die vorhandenen Potenziale auszuschöpfen. Im Rahmen einer integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) werden Ideen aus Kommunen, Verwaltung, Vereinen, Verbänden, aus der Landwirtschaft, dem Tourismus, der Wirtschaft und vielen anderen Bereichen in einem kreativen Prozess zusammengeführt. So auch in der kommunalen Arbeitsgemeinschaft ILE nord23, der 23 Gemeinden aus dem Landkreis angehören.

 

Mario Fischer, Netzwerkmanager vom IT- und Bildungszentrum Oberschneiding stellte den zum Teil neuen Bürgermeistern die Möglichkeit der Erstellung einer geförderten App vor. Bereits vor den Kommunalwahlen war die Erstellung einer App für die Gemeinden angedacht worden. Die Gemeinde-App steht für behördliche und gesellschaftliche Inhalte. Hier finden Vereine, gemeinschaftliche Einrichtungen und die Gemeindeverwaltung eine gemeinsame digitale Plattform.

 

Mit der Beteiligung an der Windkraftanlage Schiederhof wollte die ILE nord23 ein Zeichen setzen. Dies konnte jedoch nicht verwirklicht werden, so Wolfgang Zirngibl.

 

Demnächst wird ein Praxishandbuch für Bauhöfe ausgehändigt, das im Rahmen des Blühpaktes Bayern erstellt wurde. Kreisfachberater Gartenbau, Harald Götz vom Landratsamt stellte das Werk vor. Das Praxis-Handbuch unterstützt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bauhöfen mit Informationen und Tipps bei der ökologischen Pflege und Neugestaltung von hochwertigen Lebensräumen in Siedlungsbereichen. Von der ökologischen Grünflächenpflege profitieren nicht nur Insekten oder Vögel, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger einer Kommune.

 

Nochmals beantragt werden soll die Förderung des Vitalitäts-Checks. Mit dem Vitalitäts-Check werden die Innenentwicklungspotenziale in Gemeinden ermittelt und aufbereitet. Ziel ist, die Dörfer nicht am Rand, sondern im Kern zu entwickeln und damit Flächen zu sparen. Vorhandene Gebäude- und Flächenpotenziale sollen für Wohnen- und Gewerbezwecke sowie Einrichtungen der Grundversorgung und des Gemeinschaftslebens revitalisiert werden. Einige Gemeinde haben dieses Analyseinstrument zur Innenentwicklung für Dörfer und Gemeinden bereits im Einsatz.

 

Mit dem Regionalbudget, ein Förderprogramm von Kleinmaßnahmen, konnten dieses Jahr 15 Projekte von zwölf Kommunen gefördert werden. Karlheinz Dommer, Landimpuls Gesellschaft für regionale Entwicklung zeigte anhand einer Folie die Projekte auf. Das Spektrum der Förderung reichte von der Dorfgestaltung, Spielplätzen, Ruheoasen an Schulen, Mehrgenerationen-Fitnesspfad bis hin zur Flutlichtanlage. Die Teilnehmerversammlung beschloss für 2022 wieder einen Antrag zu stellen.

Josefine Hilmer, Geschäftsführung Regionalentwicklungsverein Straubing-Bogen e.V. und LAG-Managerin - LEADER-LAG Geschäftsführung berichtete über die Projekte die im Landkreis umgesetzt wurden. Leader boomt im Landkreis, so Hilmer und gab einen Einblick über den Stand der 15 Projekte im Landkreis. Mit dem Leader-Projekt „Blütenzauber“ haben viele Gemeinden aus brachliegenden Flächen mit einer heimischen Wildblumensaat neue Lebensräume geschaffen.

In der ILE nord23 wurde ein Radkonzepte erarbeitet, welches zum Teil auf vorliegende Radtourenvorschläge aufbaut. Die umgesetzten Maßnahmen wurden in die Neuauflagen der Radkarte des Landkreises Straubing-Bogen eingearbeitet. Das Streckennetz wurde kürzlich ausgeschildert. Demnächst an den Start gehen wird die mobile Rettungsapp.

 

Karlheinz Dommer von Landimpuls informierte die Teilnehmer, das dieses Jahr noch das Konzept von ILE nord23 überarbeitet werden muss um weiterhin Förderungen zu erhalten. Das bestehende Konzept sei zehn Jahre alt und es sind neue Ziele und Schwerpunkte zu setzten. Dies soll in einer zweitägigen Klausurtagung entstehen.